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zusammenLeben ohne Gewalt

Gewalt an älteren Menschen

Fachbeiträge von ExpertInnen der Plattform gegen die Gewalt

Portrait Mag.a Wilma SteinbacherPrävention und Interventionsmöglichkeiten bei der Begleitung von älteren/alten Menschen mit (hohem) Unterstützungsbedarf

In diesem Bericht geht es darum, wie Gewalt gegen ältere/alte Menschen als individuelles und gesellschaftliches Problem durch den Einsatz aller Beteiligten und mit Unterstützung der Politik verringert werden kann. Somit ist die Sensibilisierung, das Interesse an Veränderungen sowie die Bewusstwerdung von individuellen und strukturellen Verdrängungsmechanismen notwendig.

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Gewalt und Vernachlässigung im Leben älterer Menschen

In diesem Bericht werden Ergebnisse einer Studie an der FH Oberösterreich Studiengang Soziale Arbeit vorgestellt, die zeigen, dass Betreuungs- und Pflegeaufgaben für die Angehörigen vermehrt zu Überforderungen führen können. Die demographische Entwicklung bringt für die ältere Generation Herausforderungen bei der Bewältigung des Alltagslebens. Verschiedene Beeinträchtigungen führen oft zu einem Abhängigkeitsverhältnis v.a. von betreuenden Familienangehörigen. Die Gefahr von Gewaltanwendungen verschiedener Dimensionen erhöht sich, von Vernachlässigung bis zu körperlicher Gewalt.

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Kulturelle Inklusion von Demenzkranken

In diesem Bericht wird das Problem der Strukturellen Gewalt und der Benachteiligung von Personen mit dementiellen Erkrankungen am kulturellen Leben beleuchtet und über erste kulturelle Angebote für Menschen mit Demenz in Österreich informiert.

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Altersarmut und Gewalt

Im Rahmen der „Plattform gegen die Gewalt in der Familie" wurde eine Fachtagung zum Thema „Altersarmut entgegenwirken – für ein Altern in Sicherheit!" organisiert. Ziel dabei war es, dieses sensible Thema aus verschiedenen inhaltlichen Perspektiven aufzu­greifen, Ideen für die Arbeit mit und für ältere Menschen zu entwickeln und bezogen auf die Zielgruppe (ältere Menschen mit und ohne Migrations­hintergrund, Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen usw.) zu vertiefen, um dadurch herauszufinden, welche Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen, damit Altersarmut vermieden bzw. zurückgedrängt
werden kann.

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Claudia GröschelEin Lebenslanges Recht auf Bedeutsamkeit

In diesem Plädoyer wird verdeutlicht, dass "Soziales Leben" mehr heißt, als dass sich jemand um einen kümmert. Vom "sozialen Tod" ist immer wieder die Rede, wenn es um die "tragische" (heißt auch schicksalhafte und unvermeidliche) Isolation vieler alter Menschen geht. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich im Gegenzug mit dem Recht Hochaltriger auf ein aktives, bedeutsames "soziales Leben". Und mit Bedingungen, die dazu beitragen, dass ein solches gelingen kann.

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Cäcilia König

Langjährige Gewalterfahrungen älterer Klientinnen - Abhängigkeit und Scham

Die Zahl älterer Frauen, die sich mit der Anfrage um Hilfe und Unterstützung an die ifs FrauennotWohnung wenden, ist sehr gering, berichten Cäcilia König und Melanie Masnetz.

Traditionelle Wertevorstellungen von Ehe und Familie, über­lieferte Lebensmodelle von Frauen, die sich nicht mehr mit unserer Lebenswelt vereinbaren lassen, sowie eine Kultur des Schweigens und Ertragens verhindern oft jegliche Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

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Petra Jenewein

Demenzfreundlich statt gewALTig überfordert!

In diesem Artikel wird, unter Bezugnahme auf die neuere Literatur in diesem Bereich, ein Blick auf gewaltpräventive Entlastungsmaßnahmen für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz geworfen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der entlastenden Wirkung von einschlägigen Beratungsangeboten.

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Claudia Gröschel

Pflege in der Familie - Ein Risiko für Gewalt?

Die Pflege eines nahen Angehörigen kann zu einer – die eigene Gesundheit und die Beziehung gefährdenden - „riskanten“ Belastung werden, wenn der Hilfebedarf und der soziale Erwartungsdruck steigen oder wenn die emotionale und materielle Abhängigkeit groß ist.

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Claudia Gröschel

Gewalt gegen ältere Menschen

Die Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen soll das Recht älterer Menschen stärken, ein Leben in Würde und Unabhängigkeit zu führen und am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen (Grundrechte-Charta der Europäischen Union, Artikel 25).

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Mag.a Dr.in Margit Scholta

Sprachliche Diskriminierung von älteren Menschen

Die WHO schätzt, dass auf unserem Kontinent Europa jährlich etwa vier Millionen ältere Menschen Gewalt erfahren. Eine der Grundlagen für physische oder psychische Gewalt an älteren Menschen ist unsere Haltung ihnen gegenüber. Diese wird wiederum durch das Denken und Sprechen über sie geformt.

Denn von der Verunglimpfung und Abwertung ist es nur ein kleiner Schritt zur konkreten Benachteiligung von älteren Menschen oder sogar zur Entstehung von Gewalt.

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