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zusammenLeben ohne Gewalt

Gewalt an / unter Jugendlichen

Fachbeiträge von ExpertInnen der Plattform gegen die Gewalt

Radikal gegen Extremismus - Theorie und Praxis 20-jähriger muslimischer Jugendarbeit

Nedžad Moćević, M.A., selbstständiger Trainer, Referent und Berater im Bereich Interkulturalität und Diversität stellt sein neues Buch vor und beleuchtet, dass islamistischer Extremismus spätestens seit dem "Hype" rund um den Islamischen Staat (IS) in aller Munde ist. Wie der Titel bereits andeutet, möchte das Buch das Problem an der Wurzel (lat. "radex") packen und nicht nur oberflächlich darüber berichten.

"Radikal gegen Extremismus" zu sein bedeutet auch, Extremismen (egal welcher Couleur) aktiv entgegenzu­treten und eine Alternative entgegenzusetzen, anstatt mit Empörung und Lähmung zu reagieren.

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Portrait Petra SzammerTransgenerationale Weitergabe von Gewalt in der Familie

Petra Szammer, systemische Familientherapeutin, Montessoripädagogin und Gründerin des Privatkindergartens „Individuelle Kinderbetreuung" in Graz, erzählt in ihrem Buch „Von einer zur anderen" von ihrem Aufwachsen in den 60er, 70er und 80er Jahren, mit Eltern, Großeltern und Lehrern die Krieg erlebt haben und unter deren unverarbeiteten Gefühlen - Traumata - und autoritären Erziehungsmaßnahmen sie und ihr Bruder gelitten haben.

Sie thematisiert einerseits die „Schwarze Pädagogik" der die Nachkriegskinder noch ausgesetzt waren und andererseits die Gewalttätigkeit, die vor allem von den Frauen in ihrer Familie über Generationen weitergegeben worden ist.

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Portrait Steffi SfeirGeschlechtsspezifisches Training für Gewalt ausübende Mädchen und junge Frauen von IMMA e.V. in München

In diesem Bericht geht es um das Thema Mädchengewalt. Warum es für die Arbeit mit Gewalt ausübenden Mädchen und jungen Frauen ein geschlechtsspezifisches Training braucht, in einem sonst von Jungen und jungen Männern dominierten Feld.

Mädchengewalt ist ein immer noch wenig beachteter und beforschter Inhalt innerhalb des Themas Jugendgewalt. Mädchen sollen eigentlich friedfertig sein und ihre von der Gesellschaft vorgegeben Rolle als Mädchen und Frau ausfüllen. Doch warum tun dies manche Mädchen und junge Frauen nicht? Was haben sie erlebt, dass sie physische und/oder psychische Gewalt als Handlungsstrategie ansehen? Was benötigen die Mädchen und jungen Frauen um wieder selbst wirksam und sozial anerkannt agieren zu können?

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Intersektionelle, gewaltpräventive Jugendarbeit – eine explorative Studie zu Erfahrungen zu Aus- und Fortbildung und zum Bedarf an Fortbildung aus der Praxis

In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer Studie, die vom Institut FBI im Rahmen des Regionalprojekts 2016 für die Plattform gegen die Gewalt in der Familie, Vernetzungsbereich Jugend, durchgeführt wurde, erläutert.

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Dr. phil. Sebastian Rauter-NestlerThema Juni: Cybermobbing und Gender – Work-in(g) Progress

In diesem Artikel wird das „Gewaltphänomen Cybermobbing" beleuchtet und dessen Ursachen anhand der Darstellung des Zusammenhanges zwischen Medien und deren Nutzung untersucht. Diesen Kontext greift der hier vorgestellte, durch das Mädchenzentrum Klagenfurt entwickelte Workshop auf, der sich an Jugendliche ab zwölf Jahren richtet mit Schwerpunktsetzung auf Gewalt­prävention, vermittelt aber auch geschlechtssensibel Lösungsstrategien für den Anlassfall.

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Queere Konzepte in der gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen

Im Rahmen der „Plattform gegen die Gewalt in der Familie“ des Bundesministeriums für Familien und Jugend initiierte der Verein EfEU einen Expert*innenaustausch bezüglich queerer Konzepte in der gewaltpräventiven Arbeit mit Jugendlichen. Ziel dabei war/ist es, gemeinsam mit Kolleg*innen zweigeschlechtliche und heterosexuelle Normen zu hinterfragen und zu überlegen, wie dies in der Arbeit mit Jugendlichen umgesetzt werden kann. Warum dies notwendig ist, welche Themen dies umfasst und warum dies in eine Fortbildungsreihe mündete, beleuchtet der nachfolgende Text.

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Intersektionalität und intersektionale Gewaltprävention in der Jugendarbeit

In diesem Bericht wird der inzwischen häufig gebrauchte aber hinsichtlich seiner Bedeutung oft noch unklare Begriff bzw. das Konzept der Intersektionalität erörtert.

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Politischer und religiös bedingter Extremismus

In diesen beiden Artikeln werden die Motive, die Jugendliche in rechtsextreme oder religiös extremistische Kreise geraten lassen, erläutert und es werden Handlungsweisen für Eltern und Berater aufgezeigt, mit der Herausforderung umzugehen, wenn extremistische Ideologien die Bedürfnisse der Adoleszenz nach Anerkennung, Orientierung, Identität und Protest aufgreifen.

Weiter zum Artikel "politischer Extremismus"

Weiter zum Artikel "religiös begründeter Extremisus"


Bernd Kühbauer

Präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

In diesem Bericht geht es um präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Männerberatung Wien vor allem über die Wichtigkeit der gelungenen Begegnung, die dazu führt sich seinen Problemen stellen zu können.

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Elli Scambor

Aufdeckung von sexuellem Missbrauch bei Burschen

Der Öffentlichkeit in Österreich bedarf es einer Aufklärung über männliche Betroffenheit von sexualisierter Gewalt. Dieser Artikel schildert die Schwierigkeiten der Aufdeckung von sexuellem Missbrauch bei Burschen. Es gilt die "Kultur des Hinsehens" zu fördern.

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Veronika Spannring

Ebenen der Gewaltprävention in der Arbeit mit Jugendlichen

In diesem Artikel werden vier Fachreader zum Thema Gewaltprävention in der Mädchen- und Burschenarbeit, die unterschiedlichen Aspekte zu Ursachen und Auswirkungen von Gewalt an Jugendlichen beziehungsweise unter Jugendlichen und geben Anregungen für die gewaltpräventive Arbeit mit Mädchen und/oder Burschen beleuchtet.

Nino Kaufmann

Die Vielfalt in der Anwendung bewährter Methoden spiegelt dabei die vielfältigen Lebenswelten und individuellen Lebensentwürfe von Mädchen und Burschen wieder. Gewaltprävention ist dann effektiv, wenn sie sich nicht nur auf die Arbeit mit Mädchen und Burschen beschränkt sondern darüber hinaus auch die strukturelle Ebene und die Ebene der Sozialisationsinstanzen einschließt.

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Renate Tanzberger

Empowerment mit muslimischen Mädchen

"Empowerment" - auf eine kurze Formel gebracht - ist das Anstiften zur (Wieder-) Aneignung von Selbstbestimmung über die Umstände des eigenen Lebens." In dem Beitrag werden Projekte mit dem Ziel "Empowerment für muslimische Mädchen" vorgestellt.

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Hedwig Wölfl

Vom sexuellen Missbrauch zur sexualisierten Gewalt

Wenn wir belegt durch wissenschaftliche Untersuchungen davon ausgehen müssen, dass jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder achte bis zehnte Bub im Laufe seiner Entwicklung zum Opfer sexueller Übergriffe wird, ist damit nicht immer sexueller Missbrauch im engeren Sinn des österreichischen Strafgesetzbuches (StGB) gemeint.

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Andrea Hochegger

Gewaltprävention - Ausstieg aus der Opferrolle

Die Prävention von Gewalt an Mädchen und Frauen ist dann wirksam, wenn sie Selbstbewusstsein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Auge hat und zu einer Kultur der eigenständigen, freien, verantwortungsvollen Kommunikation beiträgt.

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Plakat - Zwangsheirat

Zwangsheirat

Zwangsehen sind ein weltweites Phänomen, das auf Tradition, nicht jedoch auf einer bestimmten Religion beruht: Zwangsverheiratungen gibt es in islamischen und hinduistischen Gesellschaften, aber auch in buddhistischen und christlichen Kulturen und es gibt sie in allen gesellschaftlichen Schichten, in armen und reichen Familien.

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Schmetterling mit gebrochenem Flügel

Genitalverstümmelung

Laut Unicef leben weltweit etwa 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut an die drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik: das sind 8.000 jeden Tag!

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Mag.a Anne Lintner, Renate Ascher

Verarbeitung von Gewalterfahrung

Sexuelle Übergriffe sind besonders traumatisierend, wenn das Opfer den Täter mochte, sich das Opfer mitschuldig fühlte und wenn die Persönlichkeit des Opfers noch nicht gefestigt ist.

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Elli Scambor

Intersektionale Gewaltprävention

Der intersektionale gewaltpräventive Ansatz liefert einen paradigmatischen Zugang in der Jugendarbeit, der die komplexen Lebenssituationen Jugendlicher in den Mittelpunkt stellt. Dabei liegt der Fokus auf Wechselwirkungen (‚intersection', engl. = ‚Kreuzung', dt.) von Kategorien, weil darin Potentiale der Unterdrückung und Diskriminierung verortet werden.

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Christian Mayer

Cybermobbing in der Männer- und Jugendberatung

Zum Anlass des internationalen Safer Internet Day ein Artikel über Cybermobbing als Herausforderung in der Beratung von männlichen Jugendlichen.

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Bettina Weidinger

Sexualerziehung ist Gewaltprävention

Sexuelle Basiskompetenzen sind keinesfalls Garantie dafür, dass ein Mensch vor gewaltvollen Situationen geschützt ist. Sie stellen aber eine wichtige Basis für einen kompetenten Umgang mit sich selbst und anderen dar, sie sind zumindest Garantie dafür, dass eine Person mögliche gefahrvolle Situationen meidet und vor allem dafür, dass sich eine Person lautstark äußert, sobald Grenzen überschritten werden oder wurden.

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Dr. Moira Atria

Gewaltprävention in der Schule

Viel ist in den letzten Jahren zum Thema Gewalt bzw. Gewaltprävention in der Schule geschrieben worden; eine gewisse gesellschaftliche Sensibilisierung ist endlich erreicht. Dennoch wird von vielen Lehrer/innen und Eltern Gewaltprävention immer noch als etwas von ihrem Denken, Fühlen und Tun Getrenntes gesehen - ein Thema für Experten, für Leute mit Spezialausbildung oder für besonders Interessierte und Engagierte.

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Mag.a Maria Rösslhumer

Digitale Medien - Chancen und Risiken

Digitale Medien haben das Potential, eine Reihe von Menschen- und Kinderrechten zu fördern..

Digitale Medien bergen aber auch Risiken: Kinder bekommen Zugang zu Informationen, die nicht altersgerecht sind. Viele Menschen geben Informationen von sich preis, die missbraucht werden können und ausbeutbar machen. Cyber Mobbing, Stalking und Grooming sind Begriffe für Gewaltformen, die digitale Medien mit sich bringen können.

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Mag.a Theresia Ruß

Gewalt von Kindern an Eltern

Tabuisiert und dennoch präsent: Eltern, die sich vor ihren Kindern fürchten. Zunehmend mehr Jugendliche reagieren mit Gewalt auf die mangelnde Präsenz (im Sinne von Stärke, Autorität) ihrer Eltern.

Dazu Fakten aus der Forschung und Fachartikel über das Konzept der „Neuen Autorität“ in der Familie für Leute, die sich mit Erziehungsproblemen herumschlagen.

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Mag.a Barbara Koch

Die Rolle der Mutter bei sexueller Gewalt an Kindern

Wird ein sexueller Missbrauch bekannt, wird die Mutter oft zur eigentlich Verantwortlichen für Missbrauch und Inzest gemacht. Wenn auch die vielen Gründe, warum Mütter Hinweise auf sexuellen Missbrauch ihrer Kinder nicht wahrnehmen oder nicht wahrnehmen können, ihr Verhalten nicht entschuldigen, so haben dennoch die Täter und nicht die Mütter die Verantwortung dafür zu übernehmen.

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Arno Dalpra

Gewalt in Institutionen

Welche Strukturen Gewalt in Einrichtungen fördern und was zu tun ist, diese zu beenden, ist hier das Thema.

Ein von einer Expert/innengruppe ausgearbeiteter Leitfaden soll zu einem gewaltfreien Lebensraum in allen sozialpädagogischen Einrichtungen beitragen.

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