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zusammenLeben ohne Gewalt

Fachwissen

Fachbeiträge von ExpertInnen der Plattform gegen die Gewalt

Hier sind ausgewählte Artikel zu speziellen Fachthemen aufgelistet. Zielgruppenspezifische Artikel gibt es auch unter dem Menüpunkt Betroffene.

Alle auf gewaltinfo.at veröffentlichten Fachartikel finden Sie unter Themen des Monats.


Leichte Sprache - Klar und Deutlich

Dieser Artikel beleuchtet die verständliche Informationsaufbereitung als wichtiges Thema hinsichtlich sozialer Inklusion, Abbau von Barrieren bezüglich gesellschaftlicher Teilhabe und Förderung der Selbstbestimmung von vielen - nicht nur, aber auch - älteren Menschen. Und damit ist sie auch ein Beitrag zur Stärkung von Autonomie/Verminderung von Abhängigkeiten und gegen strukturell gewaltsame Ausgrenzungen.

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Josef Hölzl

Paarberatung bei Beziehungs­gewalt – ein risikoreiches Interventionskonzept?

In diesem Artikel werden Gründe beleuchtet, die für ein gesondertes Beratungssetting sprechen, wenn in der Paarberatung Gewalttätigkeit (meist durch den Mann) ein Thema wird.

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Andrea Brem

Sichtbarmachen der verborgenen Gewalt

In diesem Bericht wird der Begriff und die Dynamiken der psychischen Gewalt in der Familie, insbesondere in Paarbeziehungen erläutert, ausserdem wird über eine vom Verein Wiener Frauenhäuser initiierte Studie zur psychischen Gewalt bei Frauenhausbewohnerinnen berichtet. In dieser Studie wurden die verschiedenen Ausformungen der psychischen Gewalt erfragt, auch um deutlich zu machen, was psychische Gewalt in Abgrenzung zu alltäglichen kleinen Verletzungen bedeutet.

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Logo - Frauenhaus Wels

Vererbte Gewalt

Woher kommt die Verharmlosung oder das "Nicht Erkennen" von Gewalt? Ein kurzer geschichtlicher Rückblick und die Ausführung von Bindungstheorien geben einen Einblick zum Thema "Vererbte Gewalt".

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Mag.a Theresia Ruß

Aggression-Wut / Zorn-Gewalt

Theresia Ruß beschreibt den Zusammenhang von Aggression und Gewalt und erachtet eine Differenzierung der beiden Ausdrucksformen/Handlungen als nötig, weil auf bewusst gesetzte Gewalttaten ein Verbot ausgesprochen werden muss, dies bei Aggressionen jedoch nicht möglich ist, weil "Selbstoffenbarungen" nicht verboten werden können.

Ein Rückblick auf die Inhalte des Vernetzungstreffens der Mitglieder der "Plattform gegen die Gewalt in der Familie" vom Oktober 2013.

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Hedwig Wölfl

Vom sexuellen Missbrauch zur sexualisierten Gewalt

Wenn wir belegt durch wissenschaftliche Untersuchungen davon ausgehen müssen, dass jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder achte bis zehnte Bub im Laufe seiner Entwicklung zum Opfer sexueller Übergriffe wird, ist damit nicht immer sexueller Missbrauch im engeren Sinn des österreichischen Strafgesetzbuches (StGB) gemeint.

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Martin Christandl

Konfliktkompetenz

Viele Täter geben dem Opfer die Schuld für ihr gewalttätiges Verhalten und vergessen dabei, dass die Verantwortung für die Gewalttat nur der Täter trägt, selbst dann, wenn das Opfer auch dazu beigetragen hat, dass ein Konflikt eskaliert ist.

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Clemens Schermann

Suizid - Gewalt an sich selbst

In Österreich sind die Suizidraten mit zwischen 20 und 30 Suiziden je 100.000 Einwohner (1.500 - 2.000 Suiziden pro Jahr) relativ hoch. Die Häufigkeit steigt mit dem Alter und die von Männern und Buben ist doppelt so hoch wie jene von Frauen und Mädchen.

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Zwei Menschen hinter Milchglas

Menschenhandel

Weil sich Opfer von Menschenhandel selten als solche zu erkennen geben, ist es wichtig, dass jene Menschen, die beruflich mit ihnen in Kontakt kommen können, sie als solche identifizieren.

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Mag.a Anne Lintner, Renate Ascher

Verarbeitung von Gewalterfahrung

Sexuelle Übergriffe sind besonders traumatisierend, wenn das Opfer den Täter mochte, sich das Opfer mitschuldig fühlte und wenn die Persönlichkeit des Opfers noch nicht gefestigt ist.

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Gewalt & Missbrauch an Menschen mit Behinderungen

Menschen, die nicht dem vorherrschenden Normensystem entsprechen, sind stärker von Gewalt betroffen. Es sind dies obdachlose oder alte Menschen, Homosexuelle, Ausländer/innen und auch Menschen mit Behinderungen.

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TARA Logo

Die Medienberichterstattung über Gewalt

Medien berichten bevorzugt über tödliche und sexuelle Gewalt und stellen die Opfer - vor allem Kinder - in den Mittelpunkt.

Die Analyse der Berichterstattung über sexuelle Gewalt an Frauen zeigt, dass die Opfer-Täter-Rolle oft umgekehrt wird. Dabei werden die Täter/innen entlastet und dem Opfer die Schuld zugeschrieben.

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Mag. Anne Lintner, Renate Ascher

Trauma - eine nachhaltige Folge von Gewalt

Wenn Kinder Gewalt erleben, nimmt ihre Psyche Schaden. Dies trifft besonders zu, wenn die Gewalt in der Familie ausgeübt wird - selbst dann, wenn sie "nur" Zeugen sind.

Es kann zu einer Traumatisierung kommen, die sich durch verschiedene Verhaltensauffälligkeiten äußern kann. Helfer/innen und Pädagog/innen fokussieren in der Regel auf die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes, behandeln das Symptom (ADHS z.B.) und beziehen das soziale Umfeld zu wenig ein.

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Mag.a Maria Rösslhumer

Digitale Medien - Chancen und Risiken

Digitale Medien haben das Potential, eine Reihe von Menschen- und Kinderrechten zu fördern..

Digitale Medien bergen aber auch Risiken: Kinder bekommen Zugang zu Informationen, die nicht altersgerecht sind. Viele Menschen geben Informationen von sich preis, die missbraucht werden können und ausbeutbar machen. Cyber Mobbing, Stalking und Grooming sind Begriffe für Gewaltformen, die digitale Medien mit sich bringen können.

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Mag.a Theresia Ruß

Gewalt von Kindern an Eltern

Tabuisiert und dennoch präsent: Eltern, die sich vor ihren Kindern fürchten. Zunehmend mehr Jugendliche reagieren mit Gewalt auf die mangelnde Präsenz (im Sinne von Stärke, Autorität) ihrer Eltern.

Dazu Fakten aus der Forschung und Fachartikel über das Konzept der „Neuen Autorität“ in der Familie für Leute, die sich mit Erziehungsproblemen herumschlagen.

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Maria Hechenberger

Gewaltfreie Sprache

Um mit Sprache Gewalt auszuüben, brauchen wir gar nicht besonders laut zu werden oder grobe Worte verwenden. Gewaltfreie Sprache ist mehr als Höflichkeit. Sie beginnt damit, dass wir einander zuhören und mit Respekt begegnen. Dass wir zwischen Beschreibung und Bewertung unterscheiden und dass wir Verantwortung übernehmen.

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Arno Dalpra

Gewalt in Institutionen

Welche Strukturen Gewalt in Einrichtungen fördern und was zu tun ist, diese zu beenden, ist hier das Thema.

Ein von einer Expert/innengruppe im BMFJ ausgearbeiteter Leitfaden soll zu einem gewaltfreien Lebensraum in allen sozialpädagogischen Einrichtungen beitragen.

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