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gewaltinfo.at Newsletter September/2013

Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie die vieler Berufsgruppen, die täglich mit Menschen arbeiten.

Thema des Monats

Gesprächsführung und Grundsätze in der Erstberatung zu sexualisierter Gewalt an Frauen

Karin Wachter

Opfer häuslicher und sexueller Gewalt schämen sich häufig dafür und geben deshalb oftmals falsche Erklärungen über die Ursachen ihrer Verletzungen oder Beschwerden ab.

Aber nicht nur die Frauen haben Angst, die Gewalt­problematik anzusprechen. Auch Ärzt/innen und Therapeut/innen fragen nur in Ausnahmefällen nach. Hinter diesem Schweigen versteckt sich eine weit verbreitete Unsicherheit. Die Verantwortung für das Ansprechen von Gewalt haben aber nicht allein die Betroffenen.

"Frauen nicht auf den Gewalthintergrund anzusprechen, bedeutet, sie mit den Gewalt­erfahrungen allein zu lassen, die Gewalt letztlich zu bagatellisieren und die Frauen darin zu bestätigen, dass Gewalt etwas Beschämendes ist." (Fachstelle für Gleichstellung. Frauenklinik Maternité 2007)

Mag.a Karin Wachter von der Beratungsstelle Frauen gegen VerGEWALTigung beschreibt in ihrer Expertinnenstimme zum Thema "Gesprächsführung und Grundsätze in der Erstberatung zu sexualisierter Gewalt an Frauen" wie mit einem Verdacht umgegangen und ein Erstgespräch gestaltet werden kann.

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News

Kindeswohlgefährdungen melden

Im Bundesgesetz über die Grundsätze für Hilfen für Familien und Erziehungshilfen für Kinder und Jugendliche (Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 – B-KJHG 2013) ist für Menschen, die beruflich mit Kindern zu tun haben, die Verpflichtung zur Mitteilung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung (§ 37) definiert.

Mit einem neuen Formular soll die schriftliche Information an den Jugendhilfeträger erleichtert werden.

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