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gewaltinfo.at Newsletter Juli/2022

Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie die vieler Berufsgruppen, die täglich mit Menschen arbeiten.

Thema des Monats

Warum "Nein-Sagen" als Präventions­maßnahme zu kurz gedacht ist und wie wir stattdessen Kinder vor sexualisierter Gewalt schützen können

Portrait Katja Koller

Katja Koller, MA, Sozialarbeiterin, Sexual- und Traumapädagogin, Bereichsleitung für Sexuelle Bildung und Prävention beim Verein PIA - Sexuelle Bildung und Prävention, Therapie bei sexueller Gewalt in Oberösterreich, setzt sich mit einer unserer früheren präventiven Botschaften auseinander: "Du darfst Nein sagen!"

Rückblickend betrachtend war dies bestimmt die beliebteste Botschaft vieler Erwachsenen, weil sie so einfach klingt und so vielversprechend scheint: "Sag nur laut und deutlich NEIN oder STOPP, dann passiert dir nichts!".

Doch der Schein trügt. Was, wenn dann doch etwas passiert? Wer hat dann Schuld? Dass sich Betroffene von sexualisierter Gewalt noch immer rechtfertigen müssen, warum ihnen etwas angetan wurde - ob sie sich denn nicht gewehrt hätten - zeigt klar, dass die Verantwortung der falschen Person zugetragen wird. Denn verantwortlich für eine Tat, die begangen wird ist immer der oder die Täter:in.

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News

Gefährdungsabklärung aus der Perspektive von Jugendlichen

ÖIF Logo

Wie ist die Sichtweise der Jugendlichen auf ihre eigenen Partizipationsmöglichkeiten im Prozess der Gefährdungs­abklärung durch die Kinder- und Jugendhilfe?

Zur Beantwortung dieser Fragestellung erhob die vorliegende Studie mittels qualitativer Interviews mit neun Jugendlichen, wie diese selber den Prozess, die beteiligten Akteur:innen sowie die aktuelle Situation sehen.

Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes und reflektiertes Verständnis von Partizipation, das sich im Spannungsfeld von Autonomie und Schutz bewegt. Die Studie wurde als ÖIF Forschungsbericht 46 veröffentlicht und ist frei zugänglich.

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