Hier finden Sie Hilfe

zusammenLeben ohne Gewalt

Gewalt geht alle an!

Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie vieler Berufsgruppen, die täglich mit Menschen arbeiten. Dies sind in erster Linie Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Pflegepersonen, Ärzt/innen, Polizist/innen oder Richter/innen.

Fachinformationen und die Beratung durch Expert/innen können Ihnen helfen, Gewalt leichter als solche zu erkennen, für sich oder für andere Hilfe zu holen, die Gewalt zu beenden und das Erlebte aufzuarbeiten.

Thema des Monats

Portrait Christine Pletzer

Christine Pletzer

Selbstbestimmung und Demenz - ein Widerspruch?

Christina Pletzer und Peter Wißmann analysieren in ihrer ExpertInnenstimme die Thematik Selbstbestimmung und Demenz. Die Begriffe Demenz und Selbstbestimmung erscheinen im ersten Moment nicht wirklich miteinander vereinbar.

Geht man von der althergebrachten Meinung aus, dass eine Demenzerkrankung gleichzeitig auch mit dem völligen Verlust der Selbstbestimmung einhergeht, dann mag diese Annahme zutreffen.

Und dann ist das Risiko auch hoch, dass allzu oft bereits zu einer frühen Phase demenzieller Veränderungen das Selbstbestimmungs­recht der betroffenen Menschen unter die Räder kommt. Jedoch ist die Annahme des völligen Verlustes der Selbstbestimmungsfähigkeit falsch.

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Veranstaltung

Einladung zum "Gendertalk": Eine Auseinandersetzung über Partnergewalt und die Verantwortung der Männer

Das Projekt "StoP - Stadteile ohne Partnergewalt" ist ein Nachbarschaftsprojekt und seit Beginn 2019 erstmals auch in Wien angesiedelt, mit dem Ziel, die Nachbarschaft und somit die unmittelbare Umgebung von Opfern und Tätern zum Problem der Partnergewalt zu sensibilisieren und sie aktiv einzubeziehen. Regelmäßig finden sogenannte Männertische statt, bei denen sich Männer über das Problem der Partnergewalt und über solidarische und stützende Nachbarschaften Gedanken machen.

Wo: Festsaal des Amtshaus Margareten, Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien

Wann: 12. Februar 2020, 18:30 - 21:00 Uhr

News 08.01.2020

Mutmacher: Die Initiative gegen Gewalt an Kindern

Auf Initiative von Stadtrat Kurt Hohensinner, startete die Kampagne "Ich hab' Mut" des Amtes für Jugend und Familie und der Abteilung für Bildung und Integration der Stadt Graz. Die Kampagne ermutigt Kinder, über erfahrene Gewalt zu sprechen. Ziel ist es, alle Grazerinnen und Grazer für den Kinderschutz zu sensibilisieren.

News 19.12.2019

Broschüre "Bessere Aussichten"

Mit finanzieller Unterstützung des Bundeskanzleramtes, hat der Bundesverband der österreichischen Kinderschutzzentren nunmehr das zweite Büchlein für die Arbeit mit gewaltbetroffenen Kindern erarbeitet.

Das Buch "Bessere Aussichten" thematisiert das Thema psychische Gewalt an Kindern. Mit der Geschichte soll gezeigt werden, wie speziell psychische Gewalt ist und wie schwierig Formen psychischer Gewalt zu erkennen sind.

Gezielt eingesetzt oder unabsichtlich weitergegeben - seelische Gewalt beschädigt das für die Lebenstüchtigkeit so wichtige Selbstwertgefühl von Kindern.

Hilfen für Kinder

gewalt-ist-nie-ok.at

Rat auf Draht: 147

Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen

Frauenhelpline:
0800-222-555

www.frauenhelpline.at
Rund um die Uhr, anonym und kostenlos

Opfer-Notruf:
0800-112-112

www.opfer-notruf.at
anonym, kostenlos, rund um die Uhr

Notruf für vermisste Kinder: 116 000

Europaweite Anlaufstelle für Bezugspersonen, aber auch für Kinder und Jugendliche selbst

Onlineberatung

www.die-moewe.at
für Kinder und Jugendliche,
anonym und vertraulich