Hier finden Sie Hilfe

zusammenLeben ohne Gewalt

Gewalt geht alle an!

Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie vieler Berufsgruppen, die täglich mit Menschen arbeiten. Dies sind in erster Linie Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Pflegepersonen, Ärzt/innen, Polizist/innen oder Richter/innen.

Fachinformationen und die Beratung durch Expert/innen können Ihnen helfen, Gewalt leichter als solche zu erkennen, für sich oder für andere Hilfe zu holen, die Gewalt zu beenden und das Erlebte aufzuarbeiten.

Thema des Monats

Portrait Katharina Hölbing

Katharina Hölbing

Luisa ist hier! Ein Gewalt­präventions­projekt gegen sexualisierte Gewalt im Nachtleben

Katharina Hölbing, Sozial- und Theaterpädagogin, Mediatorin und frauenspezifische Beraterin berichtet über die Präventionskampagne "Sicher feiern", ein Projekt, das direkte niederschwellige Hilfe bei sexualisierten Übergriffen und sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen bietet.

"Luisa" ist eine Maßnahme gegen ein bekanntes Problem in Nachtlokalen und ein Projekt mit dem Frauen präventiv und direkt vor Ort geholfen werden kann. Bei "Luisa" geht es um ein Codewort mit dem sich Frauen bei Belästigung, Bedrohung oder Angst vor Übergriffen in Nachtlokalen ohne weitere Erklärung an das Personal werden können und Hilfe bekommen.

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Veranstaltung

2. Fachforum der Allianz GewaltFREI leben

Weshalb zeigen verhältnismäßig wenige Opfer häusliche Gewalt an? Wieso werden so viele Verfahren eingestellt? Wie können Opferrechte besser gewahrt werden? Und was muss sich ändern, damit die Bestimmungen der Istanbul-Konvention zum Schutz vor häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen in Österreich tatsächlich umgesetzt werden? Um diese Fragen dreht sich das zweite Fachforum der Allianz GewaltFREI leben.

Wo: Dachgeschoß Juridicum Wien

Wann: 24. Jänner 2020, 13:00 - 16:30 Uhr

News 08.01.2020

Mutmacher: Die Initiative gegen Gewalt an Kindern

Mit heutigem Tag startet, auf Initiative von Stadtrat Kurt Hohensinner, die Kampagne "Ich hab' Mut" des Amtes für Jugend und Familie und der Abteilung für Bildung und Integration der Stadt Graz. Die Kampagne ermutigt Kinder, über erfahrene Gewalt zu sprechen. Ziel ist es, alle Grazerinnen und Grazer für den Kinderschutz zu sensibilisieren.

News 19.12.2019

Broschüre "Bessere Aussichten"

Mit finanzieller Unterstützung des Bundeskanzleramtes, hat der Bundesverband der österreichischen Kinderschutzzentren nunmehr das zweite Büchlein für die Arbeit mit gewaltbetroffenen Kindern erarbeitet.

Das Buch "Bessere Aussichten" thematisiert das Thema psychische Gewalt an Kindern. Mit der Geschichte soll gezeigt werden, wie speziell psychische Gewalt ist und wie schwierig Formen psychischer Gewalt zu erkennen sind.

Gezielt eingesetzt oder unabsichtlich weitergegeben - seelische Gewalt beschädigt das für die Lebenstüchtigkeit so wichtige Selbstwertgefühl von Kindern.

Hilfen für Kinder

gewalt-ist-nie-ok.at

Rat auf Draht: 147

Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen

Frauenhelpline:
0800-222-555

www.frauenhelpline.at
Rund um die Uhr, anonym und kostenlos

Opfer-Notruf:
0800-112-112

www.opfer-notruf.at
anonym, kostenlos, rund um die Uhr

Notruf für vermisste Kinder: 116 000

Europaweite Anlaufstelle für Bezugspersonen, aber auch für Kinder und Jugendliche selbst

Onlineberatung

www.die-moewe.at
für Kinder und Jugendliche,
anonym und vertraulich