Gewalt geht alle an!
Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie vieler Berufsgruppen, die täglich mit Kindern arbeiten. Dies sind in erster Linie Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Ärzt/innen, Polizist/innen oder Richter/innen.
Fachinformationen und die Beratung durch Expert/innen können Ihnen helfen, Gewalt leichter als solche zu erkennen, für sich oder für andere Hilfe zu holen, die Gewalt zu beenden und das Erlebte aufzuarbeiten.
Thema des Monats
Mag.a Dr.in Margit Scholta
Sprachliche Diskriminierung von älteren Menschen
Die
WHO schätzt, dass auf unserem Kontinent Europa jährlich etwa vier
Millionen ältere Menschen Gewalt erfahren. Eine der Grundlagen für
physische oder psychische Gewalt an älteren Menschen ist unsere Haltung
ihnen gegenüber. Diese wird wiederum durch das Denken und Sprechen über
sie geformt.
Denn von der Verunglimpfung und Abwertung ist es nur ein kleiner
Schritt zur konkreten Benachteiligung von älteren Menschen oder sogar
zur Entstehung von Gewalt.
Dr.in Margit Scholta hält unter dem Titel "Begriffe schaffen Wirklichkeit" ein Plädoyer für eine kontinuierliche Sprachkritik und Selbstkontrolle beim Formulieren und Sprechen.
Veranstaltung
News 25.04.2012
Veranstaltung
Hotlines
Hotline für Kinder: 0800-240-268
für gewaltbetroffene Kinder: anonym, kostenlos, täglich von 8 bis 20
Frauenhelpline:
0800-222-555
www.frauenhelpline.at
bei Vergewaltigung: anonym, kostenlos, rund um die Uhr
Opfer-Notruf:
0800-112-112
www.opfer-notruf.at
anonym, kostenlos, rund um die Uhr
Onlineberatung
www.die-moewe.at
für Kinder und Jugendliche,
anonym und vertraulich

