Hier finden Sie Hilfe

zusammenLeben ohne Gewalt

Gewalt geht alle an!

Es ist Aufgabe aller Menschen, Gewalt zu beenden und Betroffenen zu helfen. Es ist die Verantwortung der Politik ebenso wie vieler Berufsgruppen, die täglich mit Kindern arbeiten. Dies sind in erster Linie Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Ärzt/innen, Polizist/innen oder Richter/innen.

Fachinformationen und die Beratung durch Expert/innen können Ihnen helfen, Gewalt leichter als solche zu erkennen, für sich oder für andere Hilfe zu holen, die Gewalt zu beenden und das Erlebte aufzuarbeiten.

Thema des Monats

Margit Scholta

Mag.a Dr.in Margit Scholta

Sprachliche Diskriminierung von älteren Menschen

Die WHO schätzt, dass auf unserem Kontinent Europa jährlich etwa vier Millionen ältere Menschen Gewalt erfahren. Eine der Grundlagen für physische oder psychische Gewalt an älteren Menschen ist unsere Haltung ihnen gegenüber. Diese wird wiederum durch das Denken und Sprechen über sie geformt.

Denn von der Verunglimpfung und Abwertung ist es nur ein kleiner Schritt zur konkreten Benachteiligung von älteren Menschen oder sogar zur Entstehung von Gewalt.

Dr.in Margit Scholta hält unter dem Titel "Begriffe schaffen Wirklichkeit" ein Plädoyer für eine kontinuierliche Sprachkritik und Selbstkontrolle beim Formulieren und Sprechen.

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Veranstaltung

Täterstrategien

"Das hätte ich nie für möglich gehalten" … oder "Der doch nicht!" Täterstrategien und Erkenntnisse für die Prävention
Seminar 3: Christa Jordan-Rudolf und Stefanie Vasold.

Anmeldeschluss 15. Mai 2012-03-23

Wo: Selbstlaut-Büro, 1090 Wien, Berggasse 32/4

Wann: 22. Mai 2012, 9-17 Uhr

News 25.04.2012

Literaturtipp

Schröttle, Monika/Thiara, Ravi K/Cordon, Stephanie A.: Gewalt gegen Migrantinnen in Europa, Opladen: Barbara Budrich, 2012

Trotz der vielfältigen Forschung zu Gewalt gegen Frauen ist das Wissen über die Betroffenheit von Frauen und Kindern mit Migrationshintergrund bis heute fragmentiert und nicht systematisch erfasst worden.

Veranstaltung

KUMA - Ein Film zum Thema ...

Familiale und traditionsbedingte Gewalt ist ein zentraler Aspekt des Films. Es geht um Zwangsheirat, Leben mit traditionellen Werten in einer westlichen Kultur, der Riss geht mitten durch die Familie anatolischer Migrant/innen in Wien.

Wo: im Kino

Wann: ab 27. April

Hotline für Kinder: 0800-240-268

für gewaltbetroffene Kinder: anonym, kosten­los, täglich von 8 bis 20

Frauenhelpline:
0800-222-555

www.frauenhelpline.at
bei Vergewaltigung: anonym, kostenlos, rund um die Uhr

Opfer-Notruf:
0800-112-112

www.opfer-notruf.at
anonym, kostenlos, rund um die Uhr

Onlineberatung

www.die-moewe.at
für Kinder und Jugendliche,
anonym und vertraulich